Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Amt für Neckarausbau Heidelberg

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Inhalt: Wasserstraße Neckar

Der Neckar entspringt im Schwarzwald bei Schwenningen 700 m über dem Meer. Nach einem Lauf von 367 km mündet er bei Mannheim in den Rhein.

Schiffbar ist der Neckar zwischen Plochingen und Mannheim – die sogenannte Bundeswasserstraße. Durch zahlreiche Staustufen hat der Neckar zwischen den zuvor genannten Orten eine durchgängige Mindesttiefe von 2,80 m.

Der Neckar hat meist ein enges Tal. Ausnahmen bilden die Erweiterungen bei Esslingen/Stuttgart und Heilbronn sowie schließlich am Unterlauf der Eintritt in die oberrheinische Tiefebene.

Zwischen Heilbronn und Heidelberg verläuft der Neckar in einem tiefer eingeschnittenen Tal. In den dortigen Dörfern und Städten sind die Überreste von zahlreichen Festungen und Burgen zu finden, die im Mittelalter über die Straße von Mannheim nach Prag, die so genannte Burgenstraße, wachten.

Das Einzugsgebiet (Bild 1) umfasst mit rd. 14.000 km² den östlichen Schwarzwald, die nördliche Schwäbische Alb und den Odenwald.

Der Abflusslängsschnitt (Bild 2) des Neckars zeigt den Anstieg der Wassermengen durch die Einmündung der Zuflüsse Jagst und Kocher. Der Fluss ist deshalb unterhalb von Heilbronn (km 113,5) wesentlich wasserreicher als oberhalb.

Der Höhenunterschied zwischen der Mündung des Neckars in den Rhein bei Mannheim und dem Ende der Neckarwasserstraße bei Plochingen beträgt 160,7 m und entspricht damit der Höhe des Ulmer Münsters.

Das Gefälle nimmt von 170 cm/km bei Stuttgart/Plochingen auf 80 cm/km bei Mannheim/Heidelberg ab.

 

 

 

 

 

Bild 1 - Verlauf des Neckars (www.wikipedia.de)

Geologie des Neckars

Die Flusssohle besteht

 

Abflusslängsschnitt des Neckars Bild 2 - Abflusslängsschnitt des Neckars, Abflüsse 1951-1990, Quelle: DGJ

Der Neckar hat als Mittelgebirgsfluss ohne größere Speicheranlagen im Einzugsgebiet einen ungleichmäßigen Wasserabfluss. Das Verhältnis zwischen mittlerem Niedrigwasserabfluss und mittlerem Hochwasserabfluss beträgt 1:30. Die abflussreiche Zeit setzt im Allgemeinen Ende Oktober ein; sie kann sich hinauszögern, wenn bei frühzeitig einsetzendem Frost die frühwinterlichen Niederschläge als Schnee fallen. Hochwässer, meist nach der Schneeschmelze, treten plötzlich mit jähem Ansteigen, kurzem Scheitel und raschem Abfallen auf.

Quelle: Kompendium der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest, Mainz 2007

 

Freizeit auf dem Neckar
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