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Amt für Neckarausbau Heidelberg

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Inhalt: Fischaufstiegsanlage Wieblingen

Standort der neuen Fischaufstiegsanlage Wieblingen

Bauwerk

Die Staustufe Schwabenheim setzt sich aus der Schleuse Schwabenheim, die am unteren Ende des 5 km langen Seitenkanals Wieblingen liegt, der Wehranlage Wieblingen sowie den Kraftwerken Schwabenheim und Wieblingen zusammen. Die Wehranlage Wieblingen liegt mit dem Kraftwerk in Höhe des beginnenden Seitenkanals. An die Wehranlage schließt sich der Altneckar an. Weiterhin befindet sich zwischen dem Seitenkanal Wieblingen und der Wehranlage eine alte Fischtreppe, die jedoch nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.

Die neu zu errichtende Fischaufstiegsanlage muss u.a. aufgrund der beengten örtlichen Begebenheiten um das Kraftwerk am Wehr Wieblingen herum gebaut werden. Dieser Standort entspricht der vom Land Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie „Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Neckar“.

Daten der geplanten Fischaufstiegsanlage
Länge: voraussichtlich 167,7 m
Höhenunterschied: 4,60 m
Beckenanzahl: voraussichtlich 39
Größe der Becken: 3,20 x 4,05 m

 

Bauvorhaben

Hinsichtlich der genauen Lage sowie der Abmessungen der Fischaufstiegsanlage können zurzeit keine detaillierten Aussagen gemacht werden, da Trasse und Abmessungen Inhalt einer Fachplanung sein werden. Diese Fachplanung folgt dann im Wesentlichen den Planungsergebnissen der Pilot-Fischaufstiegsanlagen an den Staustufen Kochendorf und Lauffen.

Der Hauptteil des Schlitzpasses wird sich voraussichtlich entlang der linken Uferböschung entwickeln. Der Schlitzpass besteht aus dem Einstiegsbauwerk im Unterwasser des Kraftwerks, einer Kette abgestufter Becken und einem Ausstiegsbauwerk an der Trennwand, die den Kraftwerkskanal vom Oberwasser des Wehres trennt. Denkbar sind vier Rinnen mit 180°-Wenden an der linken Uferböschung, die Querung des Kraftwerkskanals und die Einmündung des Ausstiegsbauwerks im Oberwasser des Wehres Wieblingen. Sämtliche Teile des Schlitzpasses werden im Wesentlichen in Stahlbeton und Stahl hergestellt.

Zu der Fischaufstiegsanlage am Kraftwerk des Wehres Wieblingen gibt es aus fischökologischer Sicht, d.h. aus Gründen der Auffindbarkeit der Anlage für Fische, keine Alternativen.

Voraussichtliche Bauzeit

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt voraussichtlich 2019 bis 2020.