Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Amt für Neckarausbau Heidelberg

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Inhalt: Fischaufstiegsanlage Wieblingen

Standort der neuen Fischaufstiegsanlage Wieblingen

Bauwerk

Die neue FAA Wieblingen wird im Bereich des Wehres Wieblingen errichtet. Dieses gehört zur Staustufe Wieblingen/Schwabenheim und befindet sich am oberen Ende des Seitenkanals Wieblingen. Das Wehr trennt an dieser Stelle den Kanal vom Altneckar, der durch ein Wasserkraftwerk gespeist wird. Am über 90 Jahre alten Wehr befindet sich eine alte Fischtreppe, die jedoch nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Um die Stauung für die Fische passierbar zu machen wird am Wasserkraftwerk eine zeitgemäße FAA errichtet.

Dieser Standort entspricht der vom Land Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie „Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Neckar“.

Daten der geplanten Fischaufstiegsanlage
Länge mit Wendelungen: voraussichtlich 167,7 m
Höhenunterschied: 4,60 m
Beckenanzahl: voraussichtlich 39
Größe der Becken: 3,20 x 4,05 m

 

Bauvorhaben

Hinsichtlich der genauen Lage sowie der Abmessungen der Fischaufstiegsanlage können zurzeit keine detaillierten Aussagen gemacht werden, da Trasse und Abmessungen Inhalt einer Fachplanung sein werden. Diese Fachplanung folgt dann im Wesentlichen den Planungsergebnissen der Pilot-Fischaufstiegsanlagen an den Staustufen Kochendorf und Lauffen.

Der Hauptteil des Schlitzpasses wird sich voraussichtlich entlang der linken Uferböschung entwickeln. Der Schlitzpass besteht aus dem Einstiegsbauwerk im Unterwasser des Kraftwerks, einer Kette von Becken und einem Ausstiegsbauwerk an der Trennwand, die den Kraftwerkskanal vom Oberwasser des Wehres trennt. Sämtliche Teile des Schlitzpasses werden im Wesentlichen in Stahlbeton und Stahl hergestellt.

Zu der Fischaufstiegsanlage am Kraftwerk des Wehres Wieblingen gibt es aus fischökologischer Sicht, d.h. aus Gründen der Auffindbarkeit der Anlage für Fische, keine Alternativen.

Voraussichtliche Bauzeit

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt voraussichtlich 2019 bis 2020.